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	<title>Uncategorized | annebraczynski.de</title>
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	<description>Karriereberatung für Wissenschaftler:innen</description>
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	<title>Uncategorized | annebraczynski.de</title>
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		<title>Eindeutig? Neurodivergenz und Hochbegabung erkennen </title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 11:29:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Neurodivergenz und Hochbegabung erkennen bei Erwachsenen – Begriffe, die oft mit Missverständnissen behaftet sind. Was, wenn dein „Anderssein“ gar keine Schwäche, sondern eine besondere Begabung ist? In diesem Artikel teile ich meine persönliche Reise zwischen Reizüberflutung, Scanner-Persönlichkeit und dem Verdacht auf Hochbegabung. Du findest darin Orientierung, Buchtipps und Denkanstöße – vielleicht auch für dich? Dich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neurodivergenz und Hochbegabung erkennen bei Erwachsenen – Begriffe, die oft mit Missverständnissen behaftet sind. Was, wenn dein „Anderssein“ gar keine Schwäche, sondern eine besondere Begabung ist? In diesem Artikel teile ich meine persönliche Reise zwischen Reizüberflutung, Scanner-Persönlichkeit und dem Verdacht auf Hochbegabung. Du findest darin Orientierung, Buchtipps und Denkanstöße – vielleicht auch für dich?</p>



<p>Dich interessiert, was du unabhängig von der Diskussion um Begabung und Neurodivergenz immer tun kannst, um zufriedener im Job- und Lebensalltag zu sein?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-annebraczynski-de wp-block-embed-annebraczynski-de"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="uS3i4w2LjN"><a href="https://annebraczynski.de/resilienz-statt-burnout/">10 Gebote für mehr Resilienz im Joballtag: Wie du deine Burn-Out Gefahr reduzierst und die Work-Life Balance rettest</a></blockquote>
</div></figure>



<p>Super spannend fand ich auch einen <a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/schlaue-gehirne-ticken-anders–wie-entscheidet-die-fruehe-kindheit-ueber-unsere-intelligenz–34520646.html" class="broken_link" target="_blank" rel="noopener">GEO-Artikel über schlaue Gehirne</a> – mit tollen Illustrationen.</p>



<p>In diesem Artikel findest du</p>



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<div class="ez-toc-title-container">
<p class="ez-toc-title" style="cursor:inherit">Darum geht´s:</p>
<span class="ez-toc-title-toggle"><a href="#" class="ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle" aria-label="Toggle Table of Content"><span class="ez-toc-js-icon-con"><span class=""><span class="eztoc-hide" style="display:none;">Toggle</span><span class="ez-toc-icon-toggle-span"><svg style="fill: #999;color:#999" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="list-377408" width="20px" height="20px" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path d="M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z" fill="currentColor"></path></svg><svg style="fill: #999;color:#999" class="arrow-unsorted-368013" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="10px" height="10px" viewBox="0 0 24 24" version="1.2" baseProfile="tiny"><path d="M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z"/></svg></span></span></span></a></span></div>
<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-1" href="#Scanner-Persoenlichkeit_ADHS_Autismus_hochsensibel%E2%80%A6neurodivergent_oder_einfach_nur_neurodivers_Was_jetzt" >Scanner-Persönlichkeit, ADHS, Autismus, hochsensibel…neurodivergent oder einfach nur neurodivers? Was jetzt?</a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-2" href="#Was_meine_ich_damit" >Was meine ich damit?</a></li></ul></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-3" href="#Reizueberflutung_als_gemeinsames_Merkmal" >Reizüberflutung als gemeinsames Merkmal</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-4" href="#Einschraenkungen_durch_Diagnostik" >Einschränkungen durch Diagnostik</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-5" href="#Schubladen_duerfen_hilfreich_sein" >Schubladen dürfen hilfreich sein</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-6" href="#Hochbegabung_erkennen_Biographiereihen_als_Einstieg" >Hochbegabung erkennen: Biographiereihen als Einstieg</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-7" href="#Persoenliches_Mein_Weg_zum_Thema_Hochbegabung" >Persönliches: Mein Weg zum Thema Hochbegabung</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-8" href="#In_der_Praxis" >In der Praxis</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-9" href="#Und_jetzt" >Und jetzt?</a></li></ul></nav></div>




<h2 class="wp-block-heading"><strong>Scanner-Persönlichkeit, ADHS, Autismus, hochsensibel…neurodivergent oder einfach nur neurodivers? Was jetzt?</strong></h2>



<p>Meine massiv vereinfachte, nicht wissenschaftlich fundierte Einschätzung als Person mit Expertenverständnis für die Funktionsweise des Gehirns reimt sich Folgendes zusammen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>diese ganzen Phänomene sind Teil eines Spektrums</li>



<li>Zugrundeliegend ist eine „Filterstörung“.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was meine ich damit?</strong></h3>



<p>Mediziner sprechen von einem Spektrum, wenn verschiedene Symptome komplex sind, überlappen, miteinander zusammenhängen, nicht genau voneinander abgrenzbar sind und teilweise fließend ineinander übergehen.</p>



<p>Im vorliegenden Fall haben wir also möglicherweise an einem Ende die Autismus-Spektrum-Erkrankung, die auch so genannt werden, die als nur ein Beispiel der Merkmale oftmals mit einer starken Ausprägung von Zwanghaftigkeit in Verbindung gebracht werden. Und auf der anderen Seite das ADHS-Syndrom, also Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom, was mit einer sehr kurzen Aufmerksamkeitsspanne und starkem Bewegungsdrang einhergeht (und aber auch paradoxerweise, mit der Fähigkeit zum Hyperfokus). Und klar, die Scanner-Persönlichkeiten, toll dargestellt zum Beispiel von <a href="https://tausendsassacoach.de/fuehrungskraefte-buch-fuer-vielseitige-scanner-persoenlichkeiten/" target="_blank" rel="noopener">Sarah Gierhan</a>. Dazwischen tummeln sich irgendwo Hochbegabung und auch Hochsensibilität.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="645" src="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Hochbegabung-erkennen-e1753788302246-1024x645.png" alt="Hochbegabung-erkennen" class="wp-image-803" srcset="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Hochbegabung-erkennen-e1753788302246-980x551.png 980w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Hochbegabung-erkennen-e1753788302246-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Hochbegabung-erkennen</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Das ist jetzt einfach nur meine Aufstellung. Das hat jetzt niemand so festgehalten. Und bestimmt gibt es 1000 Kritikpunkte ;-).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reizüberflutung als gemeinsames Merkmal</strong></h2>



<p>In meiner Wahrnehmung ist all diesen Ausprägungen gemeinsam, dass sie mit einer Reizüberflutung zu kämpfen haben. Und das heißt auf neuroanatomischer Ebene, dass die entsprechenden Filterstationen im Gehirn nicht ausreichend streng filtern.</p>



<p>Als anatomische Strukturen wäre da in erster Linie der Thalamus – also das Tor zum Bewusstsein – zu nennen. Denn grundsätzlich ist es so, dass erstmal alle Menschen dieser Masse an Reizen ausgesetzt sind. Alle hören die Vögel zwitschern und spüren das Sofa, das Kratzetikett im Nacken, den unangenehmen Schweißduft vom Nachbarn und das aufdringliche Parfüm von der Omi nebenan – und so weiter und so fort.</p>



<p>Allerdings sind sehr viele Menschen in der Lage, diese Reize so weit herauszufiltern, dass viele sie nicht ober zumindest nicht bewusst wahrnehmen – und sie deshalb bei diesen Menschen glücklicherweise auch nicht zu einer Reizüberflutung führen.</p>



<p>Wenn jetzt eine von mir betitelte Filterstörung vorliegt, dann wird eben nicht ausreichend gefiltert und die Sinnesreize, die so wahrgenommen werden, gelangen ins Bewusstsein und haben eben die Chance, die Menschen zu überfordern – aber auch neu und kreativ verknüpft zu werden.</p>



<p>Diese Filter sind nicht selektiv, das heißt, wenn der Filter für ein Merkmal löchrig ist, ist es wahrscheinlich, dass auch der Filter für ein weiteres Merkmal löchrig ist: Wenn also jemand zu mir kommt und sagt „Hören Sie mal, ich glaube, ich könnte hochbegabt sein“, dann ist es für mich sehr relevant, immer auch noch eine Hochsensitivität oder Hochsensibilität mitzudenken. Und auch mit zu beraten. Ganz häufig sind die Coachees ganz erleichtert, wenn jemand nach solchen Auffälligkeiten gezielt fragt, weil sie so oft präsent sind, aber als unbedeutsam abgetan wurden.</p>



<p>Zudem ist es so, dass eine starke genetische Komponente vorliegt. Also: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Eltern und Kinder ähneln sich da oftmals. Für ADHS wird die genetische Komponente teilweise auf über 80% betitelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einschränkungen durch Diagnostik</strong></h2>



<p>Jetzt kommen ein paar Einschränkungen:</p>



<p>Erstens: Diagnostische Tests wollen Trennschärfe erreichen. Und jetzt haben wir ja gerade verstanden, dass Trennschärfe erreichen in diesem Kontext schwierig bis unmöglich ist – oder dann eben nicht das komplette Spektrum oder auch das entsprechende Teilspektrum adäquat erfasst.</p>



<p>Also: Wenn eine hochbegabte Person einen Test für ADHS macht – oder auch für Autismus – dann kann sie auch noch auf Selbstaussagen hohe Werte erhalten, sodass dieser Test möglicherweise positiv ausfällt.</p>



<p>Hier warnt der amerikanische Psychologenverband – die APA – ganz eindrücklich: Bei Hochintelligenz davor, Diagnosen auszusprechen, zum Beispiel Autismus oder ADHS. Weil die sehr wahrscheinlich falsch-positiv sein könnten. Also die Werte – der Test sagt „Ja, du hast ADHS“, aber die Wahrheit ist: Du hast auch noch ein anderes Phänomen, nämlich Begabung. Und hast auch möglicherweise ADHS-typische Züge. Gute Panels von erfahrenen Diagnostiker:innen prüfen beispielsweise für eine ADHS Diagnostik deshalb oftmals zumindest orientierend neben klassischen ADHS Tests auch Autismus, Intelligenz und Depressivität.</p>



<p>Manchen Menschen kann es helfen, durch entsprechende diagnostische Pfade zu gehen und für sich mehr Sicherheit zu erlangen. Mir ist es aber wichtig, da immer diesen Disclaimer mitzudenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schubladen dürfen hilfreich sein</strong></h2>



<p>Was ich tatsächlich hilfreich finde: In diesem ganzen Schubladen-Denken nach Konzepten zu kramen, die mir dabei helfen, einen liebevollen und freundlichen Umgang auf die Merkmale zu richten, die ich an mir als merkwürdig, als fremd, als unpassend und so weiter wahrnehme.</p>



<p>Und vielleicht auch einen stolzen Blick auf Kompetenzen und Vorteile durch meine spezifische Ausstattung meines Gehirns – sodass ich am Ende mir den Weg zu persönlichem Wachstum geebnet habe.</p>



<p>Da kann es hilfreich sein, in die Schublade Autismus zu schauen. Da kann es hilfreich sein, in die Schublade ADHS zu schauen. Aber auch in die Schublade Hochbegabung. Und auch in die Schublade Hochsensibilität.</p>



<p>Und dafür braucht es meines Erachtens keine Eintrittskarte.</p>



<p>Also: Wenn ich mit einem IQ von nur 125 oder 122 in der Schublade Hochbegabung hilfreiche Konzepte für mich selber finde – dann kann ich die doch für mich anwenden. Da muss ich doch nicht sagen: Ja, ich bin ja nur grenzbegabt, oder? Und Mensa würde mich ja nicht nehmen!</p>



<p>Dann ist eher die Frage: Okay, dann ist ja mein Thema Zugehörigkeit. Und dann darf ich daran arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hochbegabung erkennen: Biographiereihen als Einstieg</strong></h2>



<p>Ich bin jetzt auf dem Thema ADHS und auch Autismus nicht so bewandert und kenne auch nicht so gut Literaturempfehlungen.</p>



<p>Für die Hochbegabten ist es aber empfehlenswert, noch mal in die moderat Hochbegabten und in die Höchstbegabten zu unterteilen. Und gerade wenn das Thema Autismus im Raum steht, sollte – gerade bei den hoch leidenden, autismus-suspekten Personen – auch noch mal auf Hochbegabung untersucht werden. Oder auf Höchstbegabung geprüft werden.</p>



<p>Weil diese extrem begabten Menschen tatsächlich in unserer von normal Begabten geprägten Welt als sonderlich wahrgenommen werden.</p>



<p>Ein wunderschön zu lesendes Buch hat Andrea Brackmann verfasst <em><a href="https://www.klett-cotta.de/produkt/andrea-brackmann-extrem-begabt-9783608892581-t-3204." class="broken_link" target="_blank" rel="noopener">Extrem begabt</a></em>. </p>



<p>Hier listet sie verschiedene höchstbegabte Persönlichkeiten auf und beschreibt deren Wahrnehmung anhand von historischen Quellen und Selbstaussagen.</p>



<p>Und, was meinst du: Bereit, einen Blick in die Schublade Hochbegabung bei Erwachsenen zu werfen?</p>



<p>Um den Einstieg in das Thema Hochbegabung zu bekommen, empfehle ich Biografie-Serien. Hier gibt es zum Beispiel das Buch von Katharina Fietze: <em><a href="https://orlanda.de/product/kluge-madchen" target="_blank" rel="noopener">Kluge Mädchen, schlaue Frauen</a></em> – oder auch das Buch von Andrea Brackmann <em><a href="https://www.klett-cotta.de/produkt/andrea-brackmann-ganz-normal-hochbegabt-9783608861198-t-3018" target="_blank" rel="noopener">Ganz normal hochbegabt</a></em>. </p>



<p>In&nbsp;<em>Ganz normal hochbegabt – Leben als hochbegabter Erwachsener</em>, beschreibt Andrea Brackmann eindrücklich, wie das Phänomen des schwankenden Selbstwertes zustande kommt, von dem so viele Hochbegabte, aber auch von ADHS betroffene berichten.</p>



<p>Im einen Moment denkst du: Huch, was bin ich denn genial – (danke an Judith Peters an dieser Stelle für das Wortspiel „huch-begabt“). Und an der anderen Stelle denkst du: Mein Gott, wie blöd kann man eigentlich sein? Was brauchst du so lange? Hast du eigentlich Tomaten vor den Augen? Und so weiter – you name it.</p>



<p>In diesem Wechselspiel zwischen hochgelobt und niedergeschmettert zu leben funktioniert leider schlecht.</p>



<p>Andrea Brackmann beschreibt sehr eindrücklich, wie sich der Selbstwert eines jungen, heranwachsenden Menschen am Gegenüber entwickelt. Und die Validation der eigenen Leistung sehr unterschiedlich ausfällt. Dann macht ein Kind etwas sehr, sehr gut – kriegt dafür möglicherweise einen Lob – das ist jetzt erstmal der normale Weg.</p>



<p>Und dann schätzt man es aber alles anders ein – oder hat halt aufgrund seiner hohen Vorleistungen dann andere, nicht altersentsprechende Erwartungen an das Kind – und validiert eine Leistung als unterirdisch.</p>



<p>In diesem Kontext ist es eben sehr schwer, einen gleichmäßigen Selbstwert zu entwickeln.</p>



<p>Wer eine im Internet verfügbare Selbstbeschreibung über den schwankenden Selbstwert lesen will, wird bei Judith Peters’ Quartalsziel für das zweite Quartal 2025 fündig (der letzte)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-judith-peters-bloggen-lernen-amp-online-business wp-block-embed-judith-peters-bloggen-lernen-amp-online-business"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Persönliches: Mein Weg zum Thema Hochbegabung</strong></h2>



<p>Ich hab tatsächlich noch nie einen Intelligenztest gemacht, um eine Hochbegabung zu erkennen. Und ich bin weiterhin noch nicht sicher, ob ich das mal machen möchte.</p>



<p>Ganz klar schwingt die Angst dahinter mit, eventuell doch nicht so begabt zu sein, wie ich es inzwischen gerne von mir glauben möchte. Und, was ist danach anders? Eine Frage, die ich nicht klar beantworten kann, auch nicht wenn Coachees sie fragen.</p>



<p>Ich war schon immer gut in der Schule gewesen. Ich war bei der Schülerakademie, bei der Chemieolympiade – war ein „Einser-Kind“ und hatte immer noch ein paar Nebenprojekte am laufen, für die ich in meinem besten Jahr für insgesamt 4 Wochen von der Schule freigestellt war. Viel spannender, als im Unterricht zu hocken 😊.</p>



<p>Auf die Idee, dass ich hochbegabt sein könnte, bin ich nie gekommen. Obwohl ich den Kontakt zu diesen ganzen ultraschlauen, netten, inspirierenden, super-crazy (wie ich sie mal nennen darf) Menschen unfassbar inspirierend und bereichernd fand – hatte ich selbst ja immer das Erleben, dass ich mich oft als doof und unzureichend empfunden habe. Und ein riesiges Thema mit Zugehörigkeit hatte. Und in dieser hochselektierten Gruppe auch nur völlig durchschnittlich leistete.</p>



<p>Erst, als ich schon im fortgeschrittenen Berufsleben das Buch von Katharina Fietze in der Stadtbibliothek entdeckte – es heimlich auslieh und erstmal mit einem Umschlag versah, damit bloß niemand sah, was ich da las – konnte ich viele „Absonderlichkeiten“, die ich an mir wahrgenommen hab und immer für merkwürdig und skurril hielt, und die in meiner Umwelt wohl als „anders sein“ galten, irgendwie begründen und in ein anderes Licht setzen. Das war schon eine Erleuchtung für mich – die mich tagelang wie auf Watte durchs Leben gehen ließ.</p>



<p>Das Thema ist dann aber noch mal für acht Jahre in der Versenkung verschwunden – bis mich selbst eine Coachin darauf ansprach, ob ich denn hochbegabt sein könnte. Selbstverständlich wies ich das in dem Moment brüsk zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>In der Praxis</strong></h2>



<p>Meine Kundinnen kommen oft zu mir, wenn es darum geht, neue Wege in Jobzufriedenheit zu finden. Den ganz eigenen und persönlichen Weg in Konflikten zu finden. Und sich selbst ein Leben und eine Arbeitswelt zu schaffen, die zu ihnen passt.</p>



<p>Dazu gehört es, mit anderen Scheinwerfern auf das eigene Erleben zu leuchten. Oftmals spreche ich das Thema Hochbegabung dann an. Wird in aller Regel brüsk zurückgewiesen – oder es kommt die Aussage: „Ja, ja, mein Sohn oder meine Tochter – eher die sind hochbegabt. Aber ich nicht. Das kommt garantiert von meinem Mann.“</p>



<p>Gerade in Phasen von beruflicher Neuorientierung empfehle ich gerne das Buch<a href="https://www.junfermann.de/titel/kluge-koepfe-krumme-wege/826" target="_blank" rel="noopener"> <em>Kluge Köpfe, krumme Wege</em></a> von Andrea Schwiebert. </p>



<p>Mein ganz persönliches Learning aus diesem Buch ist, dass ich im Grunde meines Herzens nicht organisationskompatibel bin. Meine Werte – Freiheit, Selbstbestimmung und Kreativität – kann ich besser in einer Selbstständigkeit ausleben. Das ist einer der Gründe, warum ich meine freiberufliche Tätigkeit so sehr feiere und genieße.</p>



<p>Ein weiteres Must-Read von Andrea Schwiebert: <em><a href="https://www.junfermann.de/titel/kluge-koepfe-lieben-anders/1609" target="_blank" rel="noopener">Kluge Köpfe lieben anders</a></em>.</p>



<p>Ein wahnsinnig sensibles und tiefsinniges Buch – gerade, aber nicht nur, wenn du dich möglicherweise auch noch in den Themen der sexuellen Orientierung anders fühlst als der Durchschnitt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und jetzt?</strong></h2>



<p>Ich freu mich auf meine Reise in die Welt der Hochbegabten – jedenfalls wie Bolle – auf eine Ausbildung zur Hochbegabtenberaterin bei Frau Niehuus im Frühjahr 2026. Und bin gespannt, ob ich mich jemals zu einem Intelligenztest durchringen kann.</p>



<p>Bis hierhin bin ich erstmal wahnsinnig stolz auf meine Reise – dass ich das Thema selbst für mich inzwischen mit diesen Augen betrachten kann.</p>



<p>Wie geht es dir mit dem Thema Neurodivergenz und Hochbegabung? Bist du noch komisch oder schon stolz? Lass mich wissen, wie deine Sicht auf das Thema ist, und wenn du meine Reise weiter verfolgen willst, abonnier meinen <a href="https://annebraczynski.de/newsletter/">Newsletter</a>. </p>



<p><strong>Du willst noch weiter lesen? Klicke hier für noch mehr Tipps, Tricks und Meinungen</strong></p>


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		<title>Auf eine Professur bewerben? 5 Gründe, warum du du dir dringend frühzeitig strategische Gedanken um deine akademische Karriere machen solltest.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 19:17:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja&#8230;. eine akademische Karriere wäre ja schon toll. Doktor, erste PostDoc Phase fast zu Ende, Verlängerung schon in Aussicht &#8211; aber wirklich, jetzt schon auf eine Professur bewerben? Na, das wäre vielleicht was für in zwei Jahren. Da sag ich als Coachin meist: &#8222;STOP!&#8220;. Wenn es dich interessiert, fang früher an, dein Portfolio strategisch auszurichten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Ja&#8230;. eine akademische Karriere wäre ja schon toll. Doktor, erste PostDoc Phase fast zu Ende, Verlängerung schon in Aussicht &#8211; aber wirklich, jetzt schon auf eine Professur bewerben? Na, das wäre vielleicht was für in zwei Jahren. </p>
</p>
<p>Da sag ich als Coachin meist: &#8222;STOP!&#8220;. </p>
</p>
<p>Wenn es dich interessiert, fang früher an, dein Portfolio strategisch auszurichten.</p>
</p>
<p> <a href="https://annebraczynski.de/neuorientierung-wissenschaft-industrie/">Umschwenken in die Industrie</a> kannst du immer noch &#8211; zu einem späteren Zeitpunkt Vomitus-artig irgendwelche Qualifikationen aus dem Hut zaubern möglicherweise nicht. </p>
</p>
<p>Wichtig: Für dich relevante Professur-Ausschreibungen z.B. im <a href="https://www.hochschulverband.de/dhv-ausschreibungsdienst" data-type="link" data-id="https://www.hochschulverband.de/dhv-ausschreibungsdienst" target="_blank" rel="noopener">Newsletter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) </a>identifizieren und mal testweise den Hut in den Ring schmeißen. Wie immer &#8211; Erfahrung sammeln&#8230;</p>
</p>
<p><div id="ez-toc-container" class="ez-toc-v2_0_76 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction">
<div class="ez-toc-title-container">
<p class="ez-toc-title" style="cursor:inherit">Darum geht´s:</p>
<span class="ez-toc-title-toggle"><a href="#" class="ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle" aria-label="Toggle Table of Content"><span class="ez-toc-js-icon-con"><span class=""><span class="eztoc-hide" style="display:none;">Toggle</span><span class="ez-toc-icon-toggle-span"><svg style="fill: #999;color:#999" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="list-377408" width="20px" height="20px" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path d="M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z" fill="currentColor"></path></svg><svg style="fill: #999;color:#999" class="arrow-unsorted-368013" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="10px" height="10px" viewBox="0 0 24 24" version="1.2" baseProfile="tiny"><path d="M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z"/></svg></span></span></span></a></span></div>
<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-1" href="#%E2%80%9CIch_bin_doch_noch_nicht_soweit%E2%80%9D_%E2%80%93_oder" >“Ich bin doch noch nicht soweit” – oder?</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-2" href="#Nimm_an_einer_Berufungskommission_teil" >Nimm an einer Berufungskommission teil!</a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-3" href="#Noch_ein_Wort_zu_Berufungsverfahren" >Noch ein Wort zu Berufungsverfahren</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-4" href="#Was_ist_diese_ominoese_%E2%80%9ESynopse%E2%80%9C" >Was ist diese ominöse „Synopse“?</a></li></ul></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-5" href="#Behalte_passende_Ausschreibungen_im_Blick" >Behalte passende Ausschreibungen im Blick</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-6" href="#Mach_dich_sichtbar_%E2%80%93_strategisch_und_mit_Freude" >Mach dich sichtbar – strategisch und mit Freude</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-7" href="#Und_nicht_zuletzt_Achte_auf_dich" >Und nicht zuletzt: Achte auf dich</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-8" href="#Fazit_Fang_frueher_an_als_du_denkst" >Fazit: Fang früher an, als du denkst</a></li></ul></nav></div>
</p>
</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>“Ich bin doch noch nicht soweit” – oder?</strong></h2>
</p>
<p>Wenn du Wissenschaftlerin oder Postdoc bist und dich grundsätzlich für eine akademische Karriere interessierst, dann kennst du diesen Gedanken vielleicht: <em>„Ich bräuchte erst noch mehr Publikationen … oder Drittmittel … oder überhaupt erstmal eine Chance …“</em></p>
</p>
<p>In meinen Coachings höre ich diesen Satz häufig – und genauso häufig sage ich: <strong>Warte nicht zu lange, um dir die Option „Professur“ ernsthaft anzuschauen.</strong></p>
</p>
<p>Denn viele nehmen diese Perspektive &#8211; auf eine Professur bewerben &#8211; erst ins Visier, wenn es eigentlich schon ziemlich spät ist. Und das ist schade. Denn:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Berufungsverfahren brauchen Zeit. Viel Zeit.</li>
</p>
<li>Für Juniorprofessuren gelten oft niedrigere Zugangshürden.</li>
</p>
<li>Es gibt attraktive Alternativen zur klassischen Universitätslaufbahn – z. B. HAW-Professuren.</li>
</ul>
</p>
<p>Also: Wenn du ein grundsätzliches Ja zur Wissenschaft spürst, fang früh an, dich zu positionieren. Selbst wenn du dich später umentscheidest – du hast dann wertvolle Erfahrungen gesammelt.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nimm an einer Berufungskommission teil</strong>!</h2>
</p>
<p>Das ist mein absoluter Lieblings-Tipp für alle, die sich mit dem Gedanken an eine Professur tragen: <strong>Setz dich mal in eine Berufungskommission.</strong></p>
</p>
<p>Auch wenn du noch Promovierende bist oder gerade erst mit der Postdoc-Phase startest – mach’s einfach. So bekommst du tiefe Einblicke in den Prozess:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie laufen Ausschreibungen ab?</li>
</p>
<li>Welche Fristen gelten?</li>
</p>
<li>Wer sitzt mit am Tisch?</li>
</p>
<li>Was wird bei den Bewerbungen genau angeschaut?</li>
</p>
<li>Wie funktioniert das „Vorsingen“ – und was passiert eigentlich <em>hinter den Kulissen</em>?</li>
</ul>
</p>
<p>Denn ja – es gibt Machtspielchen. Und ja – manchmal wird die Reihenfolge auf der Berufungsliste nicht allein nach Leistung entschieden.</p>
</p>
<p>Wenn du einmal in so eine Kommission reingeschnuppert hast, wirst du…</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>wissen, was eine Synopse ist (mehr dazu gleich),</li>
</p>
<li>mit realistischeren Erwartungen in eigene Professur &#8211; Bewerbungen gehen,</li>
</p>
<li>dich weniger frustrieren lassen, wenn es beim ersten Mal nicht klappt.</li>
</ul>
</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Noch ein Wort zu Berufungsverfahren</strong></h3>
</p>
<p>Berufungsverfahren dauern. Richtig lange. Es beginnt damit, dass eine Berufungskommission gebildet wird. Dann wird der Ausschreibungstext abgestimmt. Dann wird ausgeschrieben. Dann kommt oft das Semester dazwischen. Dann das Vorsingen. Dann wird eine Liste erstellt. Platz 1 wird informiert, es wird verhandelt, eventuell wird abgesagt. Dann rückt Platz 2 nach – oder die Liste läuft leer und alles beginnt von vorn.</p>
</p>
<p>👉 Vom Tag der Ausschreibung bis zum Amtsantritt können <strong>locker zwei Jahre</strong> vergehen.</p>
</p>
<p>Das heißt: <strong>Wenn du heute denkst, du bist noch nicht so weit – denk in zwei Jahren.</strong> Ich bin ziemlich sicher, dass du dann sehr wohl bereit sein könntest. Du musst also jetzt noch nicht perfekt sein – aber du darfst anfangen, dich zu positionieren.</p>
</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ist diese ominöse „Synopse“?</strong></h3>
</p>
<p>Die Synopse ist ein tabellarischer Vergleich aller Bewerber:innen in einem Berufungsverfahren – <em>sehr verkürzt, sehr formalisiert, sehr entscheidungsrelevant.</em></p>
</p>
<p>Typische Inhalte sind:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Anzahl und Qualität der Publikationen (Impactfaktor, H-Index etc.)</li>
</p>
<li>Drittmittel (eingeworben oder mitbeantragt)</li>
</p>
<li>Buchkapitel, Monografien</li>
</p>
<li>Lehr- und Prüfungserfahrung</li>
</p>
<li>Internationalität und Transferleistungen</li>
</ul>
</p>
<p>Nicht jede Uni gewichtet gleich, nicht jedes Fach tickt gleich – aber <strong>du solltest wissen, dass es diese tabellarische Gegenüberstellung gibt.</strong> Und: Du kannst deinen CV so gestalten, dass er in dieser Logik „lesbar“ wird.</p>
</p>
<p>Zum Beispiel: Dir fehlt ein Buchkapitel? Frag in deinem Netzwerk nach einer Co-Autorenschaft. Dir fehlt ein Drittmittelantrag, den du <em>alleine</em> gestellt hast? Fang mit kleineren Formaten an oder nutze das DFG-Erstmittelprogramm (wenn du es noch nicht ausgeschöpft hast).</p>
</p>
<p>Es geht nicht darum, überall zu glänzen – aber du solltest überall <em>etwas</em> stehen haben. Das kann schon den Unterschied machen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Behalte passende Ausschreibungen im Blick</strong></h2>
</p>
<p>Ein weiteres Thema, das viele unterschätzen: <strong>Wie erfahre ich eigentlich, dass eine Professur ausgeschrieben ist, die zu mir passt?</strong></p>
</p>
<p>Hier ein paar Wege:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Newsletter des Deutschen Hochschulverbands</strong><strong><br /></strong>(kostenpflichtig, aber schon als assoziiertes Mitglied verfügbar)</li>
</p>
<li><strong>FIT für die Wissenschaft</strong><strong><br /></strong>(ebenfalls kostenpflichtig – aber manchmal über die Uni abrufbar)</li>
</p>
<li><strong>Stellenmarkt der ZEIT, Fachgesellschaften, Netzwerke</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Klar kannst du auch über persönliche Kontakte und Netzwerke viel erfahren. Aber: <strong>Fang früh an.</strong> Vielleicht dauert es 12 oder 18 Monate, bis <em>dein</em> Thema überhaupt mal ausgeschrieben wird. Da willst du dann bereit sein – und nicht den Bewerbungsstart verpassen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mach dich sichtbar – strategisch und mit Freude</strong></h2>
</p>
<p>Wenn du dich auf eine Professur vorbereiten willst, geht’s nicht nur um Publikationen und Drittmittel. Es geht auch um:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigenständigkeit</strong>: Was hast <em>du</em> auf den Weg gebracht?</li>
</p>
<li><strong>Kooperationsprojekte</strong>: Am besten unabhängig von deiner Betreuerin oder deinem Betreuer.</li>
</p>
<li><strong>Transfer und Wirkung</strong>: Was geht über die Wissenschaft hinaus?</li>
</p>
<li><strong>Fachliche Sichtbarkeit</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Auf Konferenzen einen Vortrag halten?</li>
</p>
<li>Eine Session chairen?</li>
</p>
<li>Vielleicht sogar eine Keynote?</li>
</ul>
</li>
</p>
<li><strong>Fachpolitik und Gremienarbeit</strong>: Mach dich in deiner Community sichtbar.</li>
</ul>
</p>
<p>Kleiner Pro-Tipp: <strong>Denk wie eine Selbstständige.</strong> Was für Solopreneure das Marketing ist, ist für dich die Sichtbarkeit in deiner Fachcommunity. Mach dich zu einem Namen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und nicht zuletzt: Achte auf dich</strong></h2>
</p>
<p>Diese Reise kann intensiv sein – und du darfst regelmäßig innehalten.</p>
</p>
<p>Stell dir ehrlich die Frage:</p>
</p>
<p><strong>Was sind meine inneren Hürden?</strong></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt es Glaubenssätze, die dich blockieren?<br />(„Ich bin nicht gut genug.“ „Ich habe doch keine Chance gegen die anderen.“)</li>
</p>
<li>Oder vielleicht haben sich deine Ziele einfach verändert?<br /><em>Du willst gar keine Professur mehr – und das ist okay.</em></li>
</ul>
</p>
<p>Dann darfst du den Kurs jederzeit ändern. Vielleicht passt der Einstieg in die Wirtschaft besser zu dir. Oder in die Praxis. Vielleicht willst du dein eigenes Ding machen. Alles legitim.</p>
</p>
<p><strong>Du bist nicht gescheitert, wenn du dich umentscheidest – du bist reflektiert.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Fang früher an, als du denkst</strong></h2>
</p>
<p>Eine akademische Karriere braucht Strategie, Zeit und ein gutes Gespür für Spielregeln. Aber vor allem braucht sie: deinen Mut, dich ernsthaft damit auseinanderzusetzen – bevor es zu spät ist.</p>
</p>
<p>Also:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Positioniere dich frühzeitig.</li>
</p>
<li>Überlege, welche Stellschrauben du schon heute in die Hand nehmen kannst:<br />Erste Anträge, eigenständige Projekte, deine Sichtbarkeit, dein Name.</li>
</p>
<li>Sei aufmerksam für passende Ausschreibungen – und <strong>schmeiß deinen Hut in den Ring.</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und Mut. 💪</p>
</p>
<p>Und wenn du Beratung an deiner Seite brauchst – <strong>du weißt, wo du mich findest.</strong></p>
</p>
</p>
</p>
<p><p><strong>Du willst noch weiter lesen? Klicke hier für noch mehr Tipps, Tricks und Meinungen</strong></p>
<ul class="wp-block-latest-posts__list is-grid columns-3 wp-block-latest-posts">
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<p><a class="wp-block-latest-posts__post-title" href="https://annebraczynski.de/professur-bewerben/">Auf eine Professur bewerben? 5 Gründe, warum du du dir dringend frühzeitig strategische Gedanken um deine akademische Karriere machen solltest.</a></li>
</ul>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>10 Gebote für mehr Resilienz im Joballtag: Wie du deine Burn-Out Gefahr reduzierst und die Work-Life Balance rettest</title>
		<link>https://annebraczynski.de/resilienz-statt-burnout/</link>
					<comments>https://annebraczynski.de/resilienz-statt-burnout/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Sophie schaut auf die Uhr. Schon zwanzig nach sechs. Eigentlich wollte sie schon vor fast anderthalb Stunden nach Hause gehen. „Ich will keine Überstunden mehr machen“, sagt sie in der Coaching-Sitzung.„Was willst du denn stattdessen? Wie würdest du ein positives, erreichbares Ziel in Worte fassen?“ Dr. Julika Zwack formuliert in ihrem Buch Wie Ärzte gesund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Sophie schaut auf die Uhr. Schon zwanzig nach sechs. Eigentlich wollte sie schon vor fast anderthalb Stunden nach Hause gehen. „Ich will keine Überstunden mehr machen“, sagt sie in der Coaching-Sitzung.<br />„Was willst du denn stattdessen? Wie würdest du ein positives, erreichbares Ziel in Worte fassen?“</p>
</p>
<p><a href="https://www.julikazwack.de/zur-person/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Julika Zwack</a> formuliert in ihrem Buch <em>Wie Ärzte gesund bleiben – Resilienz statt Burnout</em> 10 Verhaltensregeln für Ärzt:innen. Ihre Empfehlungen basieren auf über 200 Interviews – mit Ärztinnen und Ärzten, die selbst Burnout erfahren haben, sich Hilfe gesucht und im Rückblick reflektiert haben. Also <strong>direkt von Betroffenen</strong>.</p>
</p>
<p>Gerade Berufsanfängerinnen wissen ziemlich genau, wie der Hase läuft und beobachten ihre älteren Kolleg:innen genau. Sie sehen genau, wo Erschöpfung und Burn-Out droht, wo die Work-Life-Balance in Gefahr gerät und mit den Lebensenergien nicht nachhaltig gehaushaltet wird. Daher sind die 10 Gebote fester Bestandteil meiner Workshops &#8211; z.B. in “Die Prioritäten stimmen &#8211; eine Denk-, Fühl-, und Arbeitswerkstatt”.&nbsp;</p>
</p>
<p>Ein unfassbar wertvolles und kompaktes Buch. Leider ist es vergriffen, nur noch antiquarisch erhältlich oder als e-Book. Lieber Thieme-Verlag, wollt ihr es nicht mal neu auflegen?&nbsp;</p>
</p>
<p><div id="ez-toc-container" class="ez-toc-v2_0_76 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction">
<div class="ez-toc-title-container">
<p class="ez-toc-title" style="cursor:inherit">Darum geht´s:</p>
<span class="ez-toc-title-toggle"><a href="#" class="ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle" aria-label="Toggle Table of Content"><span class="ez-toc-js-icon-con"><span class=""><span class="eztoc-hide" style="display:none;">Toggle</span><span class="ez-toc-icon-toggle-span"><svg style="fill: #999;color:#999" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="list-377408" width="20px" height="20px" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path d="M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z" fill="currentColor"></path></svg><svg style="fill: #999;color:#999" class="arrow-unsorted-368013" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="10px" height="10px" viewBox="0 0 24 24" version="1.2" baseProfile="tiny"><path d="M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z"/></svg></span></span></span></a></span></div>
<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-1" href="#Tipp_1_Setze_dir_Annaeherungs-_statt_Vermeidungsziele" >Tipp 1: Setze dir Annäherungs- statt Vermeidungsziele</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-2" href="#Tipp_2_Kleine_Veraenderungen_fuer_mehr_Resilienz_%E2%80%93_sich_auf_den_Weg_machen_und_dranbleiben" >Tipp 2: Kleine Veränderungen für mehr Resilienz – sich auf den Weg machen und dranbleiben!</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-3" href="#Tipp_3_Kultiviere_deine_Patient_innenbeziehung" >Tipp 3: Kultiviere deine Patient:innenbeziehung</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-4" href="#Tipp_4_Finde_deinen_Umgang_mit_Fehlern" >Tipp 4: Finde deinen Umgang mit Fehlern</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-5" href="#Tipp_5_Halte_deine_fachliche_Begeisterung_am_Brennen" >Tipp 5: Halte deine fachliche Begeisterung am Brennen</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-6" href="#Tipp_6_Plane_deine_freie_Zeit_%E2%80%93_Pausen_Arbeitszeiten_Auszeiten_Damit_Work-Life-Balance_kein_Fremdwort_bleibt" >Tipp 6: Plane deine freie Zeit – Pausen, Arbeitszeiten, Auszeiten. Damit Work-Life-Balance kein Fremdwort bleibt.</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-7" href="#Tipp_7_Pflege_deine_ausserberuflichen_Lebenswelten" >Tipp 7: Pflege deine außerberuflichen Lebenswelten</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-8" href="#Tipp_8_Beziehe_Haltung_gegenueber_Kolleg_innen_%E2%80%93_JA_und_NEIN" >Tipp 8: Beziehe Haltung gegenüber Kolleg:innen – JA und NEIN</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-9" href="#Tipp_9_Wenn_es_sein_muss_%E2%80%93_wie_gestaltest_du_es_effizient_delegiert_strukturiert_priorisiert_angenehm" >Tipp 9: Wenn es sein muss – wie gestaltest du es effizient, delegiert, strukturiert, priorisiert, angenehm?</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-10" href="#Tipp_10_Investiere_in_deine_Selbsterkenntnis" >Tipp 10: Investiere in deine Selbsterkenntnis</a></li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class="ez-toc-link ez-toc-heading-11" href="#Fazit" >Fazit</a></li></ul></nav></div>

</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 1: Setze dir Annäherungs- statt Vermeidungsziele</strong></h2>
</p>
<p>Wir sind wieder bei Sophie. „Ich WILL keine Überstunden mehr machen“, wiederholt sie nochmal und schaut mich fest an. „Was willst du denn stattdessen? Wie würdest du ein positives, erreichbares Ziel in Worte fassen?“</p>
</p>
<p>Also:</p>
</p>
<p>Weniger: „Ich will keine Überstunden mehr machen“<br />Mehr: „Ich möchte pünktlicher die Arbeit verlassen.“<br />Noch besser: „Ab 17 Uhr gebe&nbsp; ich neue Arbeitsaufträge der Spätdienstkollegin und um 17:45 beginne ich die letzte Aufgabe des Tages.”</p>
</p>
<p>Klingt machbar? </p>
</p>
<p><strong>Bonusfrage: </strong>Wie lautet dein persönliches Annäherungsziel für entspannteres Arbeiten?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 2: Kleine Veränderungen für mehr Resilienz – sich auf den Weg machen und dranbleiben!</strong></h2>
</p>
<p>Yes &#8211; du hast eine machbare, klare, operationalisierte Zielformulierung? Glückwunsch!</p>
</p>
<p>Welche Zielformulierungen schwirren dir durch den Kopf? Sag sie &#8211; schreib sie auf. Kleb sie dir an den Spiegel, wenn du morgens das Haus verlässt. Bau dir ein „Motivational” und auf den Handy-Sperrbildschirm damit.&nbsp;</p>
</p>
<p>Aber dann? Die Klinik verlassen um 18 Uhr? Nicht geklappt? Aber auch nicht geblieben bis 20 Uhr? Sondern, Jacke an um 18:15 und zusammen mit dem Pizzalieferdienst zu Hause eingetroffen und den gemütlichen Abend mit dem Partner oder der Partnerin eingeläutet?</p>
<p>Ja, wunderbar!</p>
<p>Kleine Verbesserungen und <strong>Erfolge entdecken</strong>, beobachten, und jeden Tag aufs Neue versuchen, das Ziel zu erreichen. Vielleicht ein <strong>Erfolgstagebuch</strong> führen, vielleicht Erfolge mit deinem Veränderungsbuddy austauschen. Werd kreativ und checke, was <strong>deine Motivatoren</strong> sind!</p>
</p>
<p><strong>Bonusfrage: </strong>Auf welche kleinen Mini-Erfolge blickst du stolz zurück?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 3: Kultiviere deine Patient:innenbeziehung</strong></h2>
</p>
<p>Finde die Balance zwischen:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>„Nur ich allein muss alle retten“ – also Aufopferung</li>
</p>
<li>„Diese unverschämte Anspruchshaltung der Patienten von heute“ – also zynische Beziehungslosigkeit</li>
</ul>
</p>
<p><strong>Für Aufopferung hat niemand dauerhaft Energie.</strong> Und du kennst vielleicht die Gedanken, die aufkommen, wenn deine Energie zur Neige geht: „Wie kann der Patient sich <em>jetzt</em> in die Notaufnahme wagen?“ Zynismus aber verletzt am Ende vor allem dich selbst – und wirkt oft bis ins Privatleben hinein. <strong>„Du wirkst so verhärtet“</strong> – mag die Rückmeldung lauten.</p>
</p>
<p>Deinen persönlichen Weg dazwischen zu finden, ist die Herausforderung. Gespräche mit Kolleg:innen, Freund:innen oder ein <a href="https://annebraczynski.de/Kontakt/">Coaching</a> können dir dabei helfen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 4: Finde deinen Umgang mit Fehlern</strong></h2>
</p>
<p>Fehler – und Beinahe-Fehler – gehören zum ärztlichen Alltag. Patientensicherheit ist zu Recht ein Riesenthema. Aber: Fehler passieren. <strong>Nicht darüber zu sprechen, führt zu Isolation und Selbstzweifeln.</strong> Erst im Austausch mit anderen wird klar: Anderen geht es ähnlich – und es gibt Wege, mit Schuld umzugehen.</p>
</p>
<p>Balint-Gruppen, Supervision oder persönliche Netzwerke können dir dabei helfen.</p>
</p>
<p><strong>Bonusfrage:</strong> Wie hast du Fehler bisher verarbeitet? Was war hilfreich für dich?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 5: Halte deine fachliche Begeisterung am Brennen</strong></h2>
</p>
<p>Einer meiner geschätztesten Oberärzte sagte einmal: <strong>„Man braucht ein Hobby im Beruf.“</strong><br />Ich stimme zu. Ein mit Hingabe gepflegtes Spezialgebiet, eine Fortbildung, die dich begeistert, oder ein leidenschaftlich geführter Fachdisput – all das kann dir Energie und Motivation für Wochen oder Monate geben.</p>
</p>
<p><strong>Bonusfrage:</strong> Was entfacht bei dir das fachliche Feuer? Welche Kolleg:innen inspirieren dich immer wieder?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 6: Plane deine freie Zeit – Pausen, Arbeitszeiten, Auszeiten</strong>. Damit Work-Life-Balance kein Fremdwort bleibt.</h2>
</p>
<p>„Wann hattest du zuletzt Urlaub?“ frage ich meine erschöpfte Kollegin, die müde in den Novemberregen schaut.<br />„Ich hab noch 60 Tage übrig dieses Jahr“, sagt sie achselzuckend.</p>
</p>
<p>Wie wäre es mit einem #Tipp 1 &#8211; Annäherungsziel: <strong>Nächstes Jahr plane ich 80 % meines Urlaubs im Vorhinein</strong><em>.</em></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 7: Pflege deine außerberuflichen Lebenswelten</strong></h2>
</p>
<p>„Oh nein, noch so viel zu tun – da lasse ich den Sport wieder sausen.“<br />Kennst du das? Wenn Hobbys oft ausfallen, vergisst man irgendwann, wie viel Spaß es machen kann, sich verschwitzt, vital und lebendig zu fühlen. Und manchmal merkt man zu spät, dass Freunde oder Partner inzwischen ganz woanders im Leben stehen.</p>
</p>
<p><strong>Investiere dich bewusst in ein Leben außerhalb des Jobs!</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 8: Beziehe Haltung gegenüber Kolleg:innen – JA und NEIN</strong></h2>
</p>
<p>Kannst du NEIN sagen, wenn ein Kollege dich um Hilfe bittet, du aber eine für dich oder deine Familie wichtige Verabredung hast?<br />Dann sagst du NEIN zum Kollegen – aber JA zu dir selbst und deinen Bedürfnissen (siehe auch Tipp 7).</p>
</p>
<p>Und keine Sorge: Es wird Gelegenheiten geben, bei denen du wieder JA sagen kannst. <strong>So entsteht echter kollegialer Zusammenhalt.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 9: Wenn es sein muss – wie gestaltest du es effizient, delegiert, strukturiert, priorisiert, angenehm?</strong></h2>
</p>
<p>Du hast alles abgewogen, und es bleibt bei dir hängen. Dann lohnt sich die Frage: Wie kannst du die Aufgabe möglichst energiesparend umsetzen?</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Was lässt sich delegieren?</li>
</p>
<li>Wie priorisierst du sinnvoll?</li>
</p>
<li>Wie strukturierst du deinen Ablauf?</li>
</p>
<li>Und: Kannst du die Aufgabe so gestalten, dass sie dir angenehmer wird?</li>
</ul>
</p>
<p>🥳 Ich liebe z. B. Pinienduft bei der Abrechnung.</p>
</p>
<p><strong>Bonusfrage: </strong>Wie machst du dir Unangenehmes angenehmer?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 10: Investiere in deine Selbsterkenntnis</strong></h2>
</p>
<p>Warum glaubst du gerade jetzt, dass <em>du</em> die Welt retten musst? Welche inneren Antreiber pushen dich? Welche Erwartungen hast du an dich selbst – und welche alten Glaubenssätze hängen vielleicht daran? <strong>Welcher Schein muss aufrecht erhalten werden</strong>, weil sonst Schuldgefühle und Scham drohen?</p>
</p>
<p>Wie auch in Tipp 4 gilt: Balint-Gruppen, Supervision oder Gespräche mit befreundeten Kolleg:innen helfen beim Reflektieren. Und wenn du tiefer schauen willst, ist Coaching ein guter Weg. Am besten, <strong>bevor zu mit Schlaflosigkeit in der Burn-Out Falle</strong> sitzt.&nbsp; Du kannst dabei Ballast loswerden – und dir selbst wieder näherkommen. Interessiert? <a href="https://annebraczynski.de/Kontakt/">Buch dir hier dein kostenloses Erstgespräch bei mir.&nbsp;</a> Du brauchst noch ein paar Argumente, bevor du mit einem Coach redest? <a href="https://annebraczynski.de/www-annebraczynski-de-coaching-fuer-aerztinnen/">Dann lies hier weiter. </a></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>
</p>
<p>Egal ob Berufsanfänger:in, Umsattlerin, Neu- oder Durchstarterin: Krankenhaus und Gesundheitswesen fallen in die <a href="https://annebraczynski.de/psychologisierung/">Kategorie “Gierige Organisation”</a>. Egal wie, es dürfte immer eine Schippe mehr sein. Sich von Anfang an solide und mit realistischen Erwartungshaltungen an sich selbst aufzustellen und <strong>sensibel auf Zeichen der Erschöpfung zu achten</strong>, hilft, die <strong>Work-Life-Balance auszutarieren und die Resilienz zu pushen.</strong></p>
</p>
</p>
<p><p><strong>Du willst noch weiter lesen? Klicke hier für noch mehr Tipps, Tricks und Meinungen</strong></p>
<ul class="wp-block-latest-posts__list is-grid columns-3 wp-block-latest-posts">
<li>
<div class="wp-block-latest-posts__featured-image"><img decoding="async" width="640" height="400" src="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Konflikte-im-Krankenhaus_tbn.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Konflikte im Krankenhaus" style="" srcset="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Konflikte-im-Krankenhaus_tbn.png 640w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Konflikte-im-Krankenhaus_tbn-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" /></div>
<p><a class="wp-block-latest-posts__post-title" href="https://annebraczynski.de/konflikte-im-krankenhaus/">Ist das schon Mobbing? Konflikte im Krankenhaus &#8211; 16 Tipps für mehr Klarheit</a></li>
<li>
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<p><a class="wp-block-latest-posts__post-title" href="https://annebraczynski.de/hochbegabung-erkennen/">Eindeutig? Neurodivergenz und Hochbegabung erkennen </a></li>
<li>
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<p><a class="wp-block-latest-posts__post-title" href="https://annebraczynski.de/professur-bewerben/">Auf eine Professur bewerben? 5 Gründe, warum du du dir dringend frühzeitig strategische Gedanken um deine akademische Karriere machen solltest.</a></li>
</ul>
<span class="et_bloom_bottom_trigger"></span>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>54 Fun Facts über mich</title>
		<link>https://annebraczynski.de/fun-facts-ueber-mich/</link>
					<comments>https://annebraczynski.de/fun-facts-ueber-mich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 12:38:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Blog-Idee stammt von Judith Peters, der Queen des Blogs. Schaut bei ihren Fun Facts vorbei und finde fast 500 weitere Menschen, die Fun Facts über sich selbst verbloggt haben :-). Das Bild ist übrigens im Rahmen der Bademantelchallenge der DZNE 2023 entstanden &#8211; illustriert aber relativ repräsentativ wie ich mich auf Selfies fühle 🤪😂.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Diese Blog-Idee stammt von Judith Peters, der Queen des Blogs. Schaut bei <a href="https://judithpeters.de/fun-facts-ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">ihren Fun Facts</a> vorbei und finde fast 500 weitere Menschen, die Fun Facts über sich selbst verbloggt haben :-). </p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Ich dusche lieber abends.</li>
</p>
<li>Beim Zähneputzen sitze ich gerne.</li>
</p>
<li>Mein Tag startet mit einer großen Tasse schwarzem Tee mit Milch.</li>
</p>
<li>Ich verwechsel andauernd Sprichwörter, zum Beispiel &#8222;den Nagel auf den Kopf treffen&#8220; &#8211; also ins &#8222;Schwarze Treffen&#8220; oder &#8222;mit dem Nagel auf den Kopf&#8220; treffen. </li>
</p>
<li>Ich trinke Kaffee nur entkoffeiniert.</li>
</p>
<li>Ich liebe Tiere – besonders Pferde, Hunde, Katzen und Ziegen.</li>
</p>
<li>Mein größter sportlicher Erfolg? Mit der Discofox-Mannschaft bin ich bei den Westdeutschen Discofox-Meisterschaften Letzte geworden.</li>
</p>
<li>Ich habe einen Ruhepuls von unter 50.</li>
</p>
<li>Ich besitze vier Nähmaschinen: zwei normale Nähmaschinen, eine Overlock und eine Strickmaschine.</li>
</p>
<li>Im Selfie-Machen brauche ich dringend Nachhilfe.</li>
</p>
<li>Gibt es in einem Restaurant einen Fernseher, kannst du Gespräche mit mir vergessen.</li>
</p>
<li>Gut aussehen? Ich bin froh, das Nötigste auf die Reihe zu kriegen.</li>
</p>
<li>Film oder Buch? Ganz klar: Buch!</li>
</p>
<li>Ich kann überall schlafen – auf dem Tisch, im Zug, im Auto. Diese Eigenschaft hat mich durch so manchen Nachtdienst gebracht.</li>
</p>
<li>Ich konnte schwimmen, bevor ich Rad fahren konnte.</li>
</p>
<li>Mit 28 Jahren habe ich mir den Traum erfüllt, reiten zu lernen.</li>
</p>
<li>Mein unvergesslichstes Reiterlebnis: drei Tage zu Pferde in der texanischen Prärie.</li>
</p>
<li>Ich finde, man kann nie genug Stoffe besitzen.</li>
</p>
<li>Mein Kleiderschrank ist eher minimalistisch aufgestellt.</li>
</p>
<li>Unterhosen und Socken kaufe ich nur in Schwarz.</li>
</p>
<li>Mein jüngstes Bastel-Equipment: ein Plotter. Ich liebe es, kreativ zu sein.</li>
</p>
<li>Die nachhaltigste Investition in meine Entspannung war ein MBSR-Kurs.</li>
</p>
<li>Spanisch habe ich in vier Wochen gelernt. Mein Versuch, in zwei Wochen Französisch zu lernen, ist allerdings gescheitert.</li>
</p>
<li>Ich habe acht Monate in Barcelona gelebt.</li>
</p>
<li>Im Studium gab es eine &#8222;schlechte Witze-Kasse&#8220; – ich musste am meisten einzahlen.</li>
</p>
<li>In meinem Kühlschrank sind Bakterien willkommen: Ein Roggen- und ein Weizensauerteig haben dort permanentes Bleiberecht.</li>
</p>
<li>Ich liebe die Sauna.</li>
</p>
<li>Der perfekte Sonntag startet mit selbst gebackenen Brötchen.</li>
</p>
<li>Wäsche muss schnell gehen – aber Küchenhandtücher bügle ich gern.</li>
</p>
<li>Für schöne Stifte und Notizbücher mit gutem Papier gebe ich gerne Geld aus.</li>
</p>
<li>Ich habe mir noch nie die Haare gefärbt.</li>
</p>
<li>Zum Friseur schaffe ich es phasenweise nur alle anderthalb Jahre.</li>
</p>
<li>Fisch esse ich gerne – Meeresfrüchte: Nein, danke.&nbsp;</li>
</p>
<li>Mir wurde das Segeln in die Wiege gelegt: Mein erstes Boot hatte ich mit vier Jahren, meinen ersten Segelschein mit neun.</li>
</p>
<li>Meine Bühnenkarriere begann im Dorfkarneval – mit einer Büttenrede als „Der Arzt“.&nbsp;</li>
</p>
<li>Mein liebstes Verkehrsmittel ist das Fahrrad.</li>
</p>
<li>Wintersport? Ja, gerne! Am liebsten Skilanglauf.&nbsp;</li>
</p>
<li>In meinem Lieblingsschuljahr war ich vier Wochen auf Sommerkursen und sonstigen Zusatzveranstaltungen, zum Beispiel der Chemieolympiade oder der Schülerakademie.</li>
</p>
<li>Ich hasse Krümel auf dem Boden, im Bett – eigentlich überall.</li>
</p>
<li>Meinen Laptop habe ich eigentlich immer dabei.</li>
</p>
<li>Ich mag keinen Mais aus der Dose.&nbsp;</li>
</p>
<li>Süß oder herzhaft: meistens herzhaft.&nbsp;</li>
</p>
<li>Lieber Hund als Katze.&nbsp;</li>
</p>
<li>Mein liebstes alkoholisches Heisgetränk im Winter: Buttered Rum, z.B. mit einem Rezept von Serious Eats</li>
</p>
<li>In einer meiner ersten Kindheitserrinnerungen pule ich ein Loch in einer Styroporplatte, die vor dem Fenster angebracht war: Schließlich wollte ich sehen, wer draußen sprach. Da muss ich zwei oder drei gewesen sein.&nbsp;</li>
</p>
<li>Meine Lieblingsmusik: Läuft im Radio. Erst seit Spotify kann ich dir verraten, dass ich Electro Swing und Indie richtig super finde.&nbsp;</li>
</p>
<li>Meine längste Reise dauerte 8 Wochen.&nbsp;</li>
</p>
<li>Rechts und Links kann ich schlecht unterscheiden – Steuerbord und Backbord schon (und bei radiologischen Aufnahmen hab ich auch keine Probleme).&nbsp;</li>
</p>
<li>Wenn ich als Kind in ein Buch vertieft war, hab ich nicht gehört, wie meine Mutter zum Essen gerufen hat.&nbsp;</li>
</p>
<li>Das schlechteste Handy, dass ich hatte: Das Blackberry Storm. Kein Wunder, dass es die nicht mehr gibt. Seither schwöre ich auf´s Iphone, dass schon mehrfach für über 5 Jahre und länger benutzt hab, bis ein neues her musste.&nbsp;</li>
</p>
<li>Ich träume davon, Reiterurlaube an exotischen Orten zu machen: Mit Giraffen und Zebras um die Wette galoppieren, durch die endlosen Steppen in der Mongolei zu Pferde, wunderbar.&nbsp;</li>
</p>
<li>Davon erzähle ich meinen Enkeln: Meine Wanderung rund um den Annapurna in Nepal.&nbsp;</li>
</p>
<li>Da möchte ich alt werden: Im malerischen San Sebastian, an der Küste der Biskaya, Sonnenuntergang mit Pinxos in rauen Mengen.&nbsp;</li>
</p>
<li>Ich hab definitiv mehr Ideen als Zeit.&nbsp;</li>
</ol>
</p>
<p>Das Bild ist übrigens im Rahmen der Bademantelchallenge der DZNE 2023 entstanden &#8211; illustriert aber relativ repräsentativ wie ich mich auf Selfies fühle 🤪😂.</p>
</p>
<p><p><strong>Du willst noch weiter lesen? Klicke hier für noch mehr Tipps, Tricks und Meinungen</strong></p>
<ul class="wp-block-latest-posts__list is-grid columns-3 wp-block-latest-posts">
<li>
<div class="wp-block-latest-posts__featured-image"><img decoding="async" width="640" height="400" src="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Konflikte-im-Krankenhaus_tbn.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Konflikte im Krankenhaus" style="" srcset="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Konflikte-im-Krankenhaus_tbn.png 640w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Konflikte-im-Krankenhaus_tbn-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" /></div>
<p><a class="wp-block-latest-posts__post-title" href="https://annebraczynski.de/konflikte-im-krankenhaus/">Ist das schon Mobbing? Konflikte im Krankenhaus &#8211; 16 Tipps für mehr Klarheit</a></li>
<li>
<div class="wp-block-latest-posts__featured-image"><img decoding="async" width="640" height="400" src="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Hochbegabung-erkennen_tbn.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="" srcset="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Hochbegabung-erkennen_tbn.png 640w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/07/Hochbegabung-erkennen_tbn-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" /></div>
<p><a class="wp-block-latest-posts__post-title" href="https://annebraczynski.de/hochbegabung-erkennen/">Eindeutig? Neurodivergenz und Hochbegabung erkennen </a></li>
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<div class="wp-block-latest-posts__featured-image"><img decoding="async" width="640" height="400" src="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/05/Professur-bewerben.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Professur bewerben" style="" srcset="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/05/Professur-bewerben.png 640w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2025/05/Professur-bewerben-480x300.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" /></div>
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</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>15 Gründe, warum ein Coaching für Ärztinnen und Ärzte hilfreich ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 14:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Du haderst mit dir und kommst seit Monaten nicht weiter? Freunde, Partner und Familie verdrehen schon die Augen, wenn du mit deinem Thema ankommst? Lies weiter und betrachte diese 15 Situationen. Findest du dich wieder? Dann könnte ein Coaching für dich das Richtige sein. Coaching für Ärztinnen und Ärzte wird dann in vielen Fällen dann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Du haderst mit dir und kommst seit Monaten nicht weiter? Freunde, Partner und Familie verdrehen schon die Augen, wenn du mit deinem Thema ankommst? Lies weiter und betrachte diese 15 Situationen. Findest du dich wieder? Dann könnte ein Coaching für dich das Richtige sein. Coaching für Ärztinnen und Ärzte wird dann in vielen Fällen dann als besonders hilfreich wahr genommen, wenn der oder die Coach selbst Feldkenntnis besitzt, wie es im Coaching-Schnack heißt, und sich mit Rahmenstrukturen und Mikropolitik im Gesundheitsweisen zumindest ansatzweise auskennt. Wie findest du einen guten Coach? Frag bei deiner Fachgesellschaft oder in Mentoringprogrammen nach, wie es z.B. bei <a href="https://neurologinnen-netzwerk.com" data-type="link" data-id="https://neurologinnen-netzwerk.com" target="_blank" rel="noopener">Neurologinnen Netzwerk</a> und bei <a href="https://chirurginnen.com" target="_blank" rel="noopener">Die Chirurginnen</a> angeboten wird. </p>
</p>
<p><div id="ez-toc-container" class="ez-toc-v2_0_76 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction">
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<p class="ez-toc-title" style="cursor:inherit">Darum geht´s:</p>
<span class="ez-toc-title-toggle"><a href="#" class="ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle" aria-label="Toggle Table of Content"><span class="ez-toc-js-icon-con"><span class=""><span class="eztoc-hide" style="display:none;">Toggle</span><span class="ez-toc-icon-toggle-span"><svg style="fill: #999;color:#999" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" class="list-377408" width="20px" height="20px" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path d="M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z" fill="currentColor"></path></svg><svg style="fill: #999;color:#999" class="arrow-unsorted-368013" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="10px" height="10px" viewBox="0 0 24 24" version="1.2" baseProfile="tiny"><path d="M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z"/></svg></span></span></span></a></span></div>
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</p>
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<h2 class="wp-block-heading"> <strong>Stressbewältigung &amp; Resilienz</strong></h2>
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<p>Der hohe Druck in Klinik und Praxis kann überwältigend sein. Gerade am Berufsanfang ist die Bewertung: „Ich bin (noch) nicht gut genug! Daher ist es ja ganz normal dass ich so viele Überstunden mache und hier alles noch nicht so schaffe&#8220; sehr naheliegend und festigt erstmal die Menge an Arbeit, die übernommen wurde. Ein Coaching bei einem Coach oder eine Coachin hilft, Stressmuster zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um in belastenden Situationen ruhig und fokussiert zu bleiben. Achte darauf, dass dein Coach für deine Zielgruppe spezialisiert ist und sich mit Coaching für Ärztinnen und Ärzte auskennt.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Burnout-Prävention</strong></h2>
</p>
<p>Ärzt:innen arbeiten oft an der Belastungsgrenze. Tatsächlich gibt es leider bedrückende Zahlen, die darstellen, dass Ärzte und Ärztinnen tatsächlich selbst häufiger von Suchterkrankungen, von Depression und auch von Suizid betroffen sind. Etwas über Burnout und depressive Verstimmungen zu kennen und bei sich selber frühzeitig Erschöpfungserscheinungen wahrzunehmen, kann daher lebensrettend sein. Warum braucht man als Arzt Coaching? Lass dir helfen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, bevor Erschöpfung zur Krankheit wird.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Work-Life-Balance verbessern</strong></h2>
</p>
<p>Viele Mediziner:innen haben das Gefühl, dass ihre Arbeit ihr Privatleben dominiert. Es kann hilfreich sein herauszufinden, was die Antreiber sind, warum das jetzt alles gerade in diesem Moment sein muss und zu prüfen, was jetzt in diesem Moment hilfreich und stimmig ist. Ärzte profitieren von Coaching: Es hilft, Prioritäten zu setzen und eine gesunde Balance zu finden, ohne die eigene Karriere zu gefährden.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Effektiver Umgang mit Arbeitsverdichtung</strong></h2>
</p>
<p> Immer mehr Aufgaben müssen in immer kürzerer Zeit bewältigt werden. Coaching hilft, Zeitmanagement-Techniken zu nutzen, unnötige Belastungen zu minimieren und effizienter zu arbeiten, sofern es Handlungsräume gibt, in denen Einfluss genommen werden kann. Gleichzeitig gilt es zu erkennen, wo sich das Ende der Selbstoptimierung befindet. Was trägt das System dazu bei und wie kann es vom eigenen Versagen ablenken, indem es Personen die Verantwortung gibt, für die Überlastung verantwortlich zu sein. Lies <strong>hier</strong> wenn du mehr zur Personalisierung wissen willst.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Karriereplanung &amp; Neuorientierung</strong></h2>
</p>
<p>Die Wahl der Fachrichtung oder ein späterer Wechsel in Forschung, Industrie oder Selbstständigkeit wird oft als große Hürde empfunden. Ein Coach kann mit Quellen und Ressourcen unterstützen, aber auch mit Vorurteilen aufräumen und mit Anekdoten zu alternativen Lebensläufen aufwarten. Das hilft beim Finden von Klarheit, Struktur und individuellen Perspektiven. Schöne Podcasts mit Biographierreihen von inspierenden Ärzt:innen-Karrieren findest zu zum Beispiel <strong><a href="https://annebraczynski.de/facharzt-und-dann/">hier</a></strong>. Du spielt mit dem Gedanken, dich in der Zukunft zu verändern, und suchst erst mal unverbindliche Inspirationen? Trag dich in meinen <a href="https://annebraczynski.de/newsletter/">Newsletter</a> ein und profitier von meinen regelmäßigen Inspirationen rund um Karriere und das Arzt- und Ärztinnendasein.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Führungs- und Managementkompetenzen</strong></h2>
</p>
<p>Ärztinnen und Ärzte haben das Führen nicht gelernt. <strong>Das ist ein oft zitiertes Mantra, von dem ich nicht sicher bin ob, es stimmt.</strong> Klar ist, dass Führung und Management keine Fächer im Stundenplan des Medizinstudiums sind. Trotzdem werden zahlreiche Führungsaufgaben schon früh in der Arztkarriere übernommen, ohne dass dies mit einer expliziten Leitungsposition betitelt wird. Das schult und trainiert. Wer ein Team führt, braucht nicht nur Fachwissen, sondern auch Leadership-Skills. Coaching hilft, Mitarbeitende effektiv zu leiten, Konflikte zu lösen und Entscheidungen souverän zu treffen. Coaching kann helfen, diese an sich selber zu erkennen und dann bewusst einzusetzen – und den Führungserfolg weniger dem Zufall zu überlassen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kommunikation verbessern</strong></h2>
</p>
<p>Missverständnisse mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten können Stress verursachen. Und auch mit Patienten und Angehörigen eine Atmosphäre zu schaffen, die Verbindung schafft und zu Wachstum einlädt, ist eine Kunst. Wer es raus hat, schafft nicht nur Patientenzufriedenheit, sondern investiert auch in Patientensicherheit. Ein Coach hilft, Kommunikationsräume zu schaffen, Handlungsspielräume zu erkennen und zielgerichtet zu wirken.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Selbstbewusstsein stärken</strong></h2>
</p>
<p>Viele Ärzt:innen – insbesondere in den ersten Berufsjahren – leiden unter Selbstzweifeln. Coaching hilft, das eigene Können anzuerkennen und mit mehr Selbstvertrauen aufzutreten. Denn das System Universitäten ist voll von subtilen Hinweisen, die suggerieren: „Du bist noch nicht gut genug!“. Hier kann es Thema des Coachings sein, zu erkennen welche Anteile von außen kommen und welche Anteile tatsächlich von inneren Selbstzweifeln herrühren kann.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Umgang mit schwierigen Patient:innen &amp; Angehörigen</strong></h2>
</p>
<p>Emotionale oder aggressive Reaktionen von Patient:innen und Angehörigen sind herausfordernd und werden zunehmend häufiger. Wie schütze ich mich, andere Mitarbeitende, und: Was kann ich in einer ähnlichen Situation das nächste Mal geschickter machen? Ein Coaching für Ärztinnen und Ärzte gibt Werkzeuge an die Hand, um gelassen und professionell zu reagieren.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Klinikwechsel oder Praxisgründung</strong></h2>
</p>
<p>Ein beruflicher Neustart kann gewählt oder erzwungen sein. Oftmals geht eine lange Phase der Unzufriedenheit voraus. Der Leidensdruck ist hoch? Gespräche mit Freunden und Kolleginnen helfen gefühlt gar nicht weiter? Hier kann ein Coaching Entscheidungen katalysieren und Klarheit bringen. Mit realistische Plänen gelingt es, die Transition erfolgreich zu gestalten.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Belastungen verarbeiten</strong></h2>
</p>
<p>Der Umgang mit Leid, Tod und schweren Schicksalen kann mental belasten. Nicht überall sind Balint Gruppen und Supervisionsangebote Bestandteil der professionellen Psychohygiene. Dabei sind Helfende in Gesundheitsberufen oft als sogenannte Second Victims selbst Opfer von Traumatisierungen durch belastendes aus dem Beruflichen Alltag – genauso wie Soldat:innen, Polizist:innen, Feuewehrleute und weitere. Coaching bietet Raum für Reflexion und stärkt die Fähigkeit, mit diesen Herausforderungen gesund umzugehen.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Berufliche Zufriedenheit steigern</strong></h2>
</p>
<p>Wer unzufrieden ist, aber keine Alternative sieht, verliert Motivation und Freude am Beruf. Dabei ist der Arztjob so bunt und vielfältig: Vom sehr körperlichen „Handwerker sein“ beim Einbauen einer Hüftprothese in der Orthopädie bis zu „Nur Reden“ in der Psychotherapie oder auch ganz patientenferne Tätigkeiten in Medizinjournalismus oder Pharmaindustrie: ich glaube, das jedes Pflänzchen sein Biotop findet. Coaching hilft, die eigenen Bedürfnisse zu klären und Wege zu mehr Erfüllung zu finden.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verhandlungsstrategien &amp; Gehaltsoptimierung</strong></h2>
</p>
<p>Viele Mediziner:innen unterschätzen ihren Wert. Ein Coaching für Ärztinnen und Ärzte hilft, faire Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen selbstbewusst einzufordern, souverän für die Weiterbildung und den OP-Katalog zu kämpfen und zeitliche Grenzen zu setzen und einzuhalten.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grenzen setzen &amp; „Nein“ sagen lernen</strong></h2>
</p>
<p>Ständige Überstunden, zusätzliche Aufgaben oder Wochenenddienste – ohne klare Grenzen leiden Gesundheit und Privatleben. Einfach „Nein“ sagen? Manchmal fällt auf, dass dort, wo ein „Nein“ sein dürfte, gar keins kommt. Aus guten Gründen. Aus Angst vor Ablehnung. Aus dem Gefühl, ohnmächtig zu sein. Oder oder. Coaching hilft, Verwicklungen aufzudecken.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mentale Stärke &amp; Selbstmotivation</strong></h2>
</p>
<p>In herausfordernden Zeiten hilft mentale Widerstandskraft, langfristig leistungsfähig und motiviert zu bleiben. Wie kriege ich meine Schäfchen ins Trockene, wenn wenig Zeit ist? Die Doktorarbeit ist liegen geblieben, weil das Leben dazwischen gekommen ist? Jetzt endlich soll nebenberuflich noch der Titel eingefahren werden – aber klar, die Familienzeit soll nicht leiden? Ist mir dieses Thema überhaupt wichtig genug? Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen? Wie komme ich trotzdem voran? Und: Passt das Thema zum Ziel? Hier hilft Coaching Zeit zu reservieren und Motivation freizusetzen. Oder aber: Unvollendetes endgültig zu verabschieden und Platz für Neues zu schaffen. Ein Coaching schafft Klarheit. Dieser Headspace ist manchmal unbezahlbar. </p>
</p>
</p>
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<p><strong>Du willst noch weiter lesen? Klicke hier für noch mehr Tipps, Tricks und Meinungen</strong></p>
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		<title>Karrierekrise nach der Doktorarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 11:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Nastja heißt seit einigen Wochen Dr. rer. nat. Theißen. Sie ist stolz, einen Doktorgrad, der erste in ihrer Familie. Sie hat die begehrte PostDoc-Stelle in ihrer Arbeitsgruppe für Mikrosysteme der Autophagiebildgebung bekommen. Um ganze 18 Monate wurde der Vertrag verlängert. Sie freut sich, dass sie noch ein paar liegengebliebene, vielversprechende Experimente zu ihrem Thema nachmachen [&#8230;]]]></description>
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</p>
<p>Nastja heißt seit einigen Wochen Dr. rer. nat. Theißen. Sie ist stolz, einen Doktorgrad, der erste in ihrer Familie. Sie hat die begehrte PostDoc-Stelle in ihrer Arbeitsgruppe für Mikrosysteme der Autophagiebildgebung bekommen. Um ganze 18 Monate wurde der Vertrag verlängert. Sie freut sich, dass sie noch ein paar liegengebliebene, vielversprechende Experimente zu ihrem Thema nachmachen kann, und sie noch eine gute Zeit in der liebgewonnen Unistadt mit den Freunden haben wird, die noch nicht weggegangen sind. Trotzdem weiß sie: Eine Vertragsverlängerung über die Zeit hinaus wird immer unwahrscheinlicher, und sie muss sich langsam entscheiden:<br />Reicht ihr Lebenslauf schon für eine Bewerbung auf eine Juniorprofessur? Doch lieber eine Stelle als Trainee in einem großen BioTec-Unternehmen? Oder eine Weiterbildung als Pharma-Projektmanager übers Arbeitsamt?<br />Als sie zu mir kommt, hat sie schon gefühlt zu viele Gespräche mit Familien und Freunden über das Thema berufliche Zukunft hinter sich. Ich frage sie nach ihren persönlichen Stärken und Lieblingsbeschäftigungen der letzten Jahren. Sie schaut mich an wie ein Auto: „Ich hab halt gemacht, was anfiel. Ob es Spaß macht, darauf hab ich nicht geachtet“.<br />Nach ein paar Sitzungen schreibt sie in ihrem Testimonial: „Wow, mir war nicht bewusst, wieviele verschiedene Kompetenzen ich in meiner Doktorarbeit erworben habe. Inzwischen sehe ich, was mir davon besonders liegt und was ich gerne weiterführen würde. Das hat den Weg für meine Entscheidung geebnet! Ich hab nicht geglaubt, dass ich so schnell, so klar sehen könnte! Danke, Frau Dr. Braczynski!“</p>
</p>
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		<title>Warum schlechte Führung Sinn macht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 11:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Jochen und Julia stöhnen. Es ist 20 Uhr, sie sitzen noch in der Klinik und schreiben Arztbriefe. Sie lästern ein wenig über den Chef und die Oberärzte. „Hast du schon von dem Ausraster von Prof. Brüll letzte Woche gehört?“, sagt Jochen und erzählt eine haarsträubende Geschichte über den cholerischen Oberarzt. „Du, ich wär auch schon [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2024/12/Meinung_schlechteFuehrung-tinified-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-484" srcset="https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2024/12/Meinung_schlechteFuehrung-tinified-1024x1024.png 1024w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2024/12/Meinung_schlechteFuehrung-tinified-980x980.png 980w, https://annebraczynski.de/wp-content/uploads/2024/12/Meinung_schlechteFuehrung-tinified-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
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<p>Jochen und Julia stöhnen. Es ist 20 Uhr, sie sitzen noch in der Klinik und schreiben Arztbriefe. Sie lästern ein wenig über den Chef und die Oberärzte. „Hast du schon von dem Ausraster von Prof. Brüll letzte Woche gehört?“, sagt Jochen und erzählt eine haarsträubende Geschichte über den cholerischen Oberarzt. „Du, ich wär auch schon längst gegangen, aber die Kollegen hier sind einfach klasse!“, vertraut sich Julia an. Jochen nickt: „Ja, das find ich auch! Du, ich hab noch ne Flasche Rotwein im Fach, sollen wir uns ein Gläschen gönnen?“ „Ja, dann geht der letzte Arztbrief für heute wie von selbst…“ witzelt Julia mit sarkastischem Ton und zwinkert Jochen mit einem Blick zwischen Angrifflust, ermüdeter Verzweiflung und Tatendrang zu.</p>
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<p>Die gute Kollegialität in der Abteilung mit dem regelhaft brüllenden Vorgesetzten ist kein Zufall: Muster et al. schreiben: „So tragen seine Ausraster indirekt zu dem bei, was Coaches gerne „Teambuilding“ nennen – Gruppenzusammenhalt durch Geschrei. Die gemeine Erfahrung sorgt für Verbundenheit unter den Angestellten, weil alle gegenseitig betroffen sind und sich dabei unterstützen mit den Marotten ihres Chef zurechtzukommen.“ Nachzulesen in Die Humanisierung der Organisation – wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Großteil seines Wesens ignoriert“.</p></p>
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		<title>Doktor? Brauch ich das? Hart, aber möglich 🤠.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 10:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Doktor? Brauch ich das? Hart, aber möglich 🤠.&#160; Viele Mediziner, bei dem es im Studium nicht geklappt hat, den Doktortitel zu erwerben, fühlen sich titelnackt und hadern immer wieder.&#160; Meine drei Tipps, damit die berufbegleitende Doktorarbeit von Anfang einen guten Start hat: 🤔 Was ist dein Why? Worum geht es dir? Zugehörigkeit? Status? Neue Herausforderung? [&#8230;]]]></description>
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</p>
<p>Doktor? Brauch ich das? Hart, aber möglich 🤠.&nbsp;</p>
</p>
<p>Viele Mediziner, bei dem es im Studium nicht geklappt hat, den Doktortitel zu erwerben, fühlen sich titelnackt und hadern immer wieder.&nbsp;</p>
</p>
<p>Meine drei Tipps, damit die berufbegleitende Doktorarbeit von Anfang einen guten Start hat:</p>
</p>
<p>🤔 Was ist dein Why?</p>
</p>
<p>Worum geht es dir? Zugehörigkeit? Status? Neue Herausforderung? Du willst einfach nur den Titel? Das ist okay.</p>
</p>
<p>Du willst deinen internationalen Expertenstatus begründen? Yaeehh.&nbsp;</p>
</p>
<p>Wichtig nur: Motivation, Zeitinvest und Projektstruktur müssen zueinander passen.&nbsp;</p>
</p>
<p>⌛️ Kalkuliere dein Zeitbudget!</p>
</p>
<p>Du hast sehr wenig Zeit und nur ein Quäntchen Energie übrig?<br />Suche dir ein Projekt, dass so Schmalspur ist, dass es dich gerade noch interessiert und verhandle feste Zeiten, um daran zu arbeiten. Addiere zum geschätzten Aufwand 50% und reduziere dein geschätztes Zeitbudget um min. 30%.&nbsp;</p>
</p>
<p>Du hast drei Jahre Vollzeit? Let´s go! Und, der gerade genannte Tipp gilt auch für dich 🤔.&nbsp;</p>
</p>
<p>❌ Lege klare Abbruchkriterien fest.&nbsp;</p>
</p>
<p>Gedisst von der Diss: Du quälst dich seit zwei Jahren mit dem Projekt, der Fortschritt ist minimal, die Lust ist im Keller und in jede freie Minute quälst du dich mit dem schlechten Gewissen, dass du deine Zeit eigentlich in dein Promotionsvorhaben stecken solltest?&nbsp;</p>
</p>
<p>Mache dir klar, was passieren muss, damit der Titel dir zu „teuer“ ist.&nbsp;</p>
</p>
<p>Ein frisches: „Diss? Hab ich probiert, aber dran gegeben!“ kann so viel entlastender sein als ein unfertiges Thema ohne Energie Jahre vor dir her zu schieben.&nbsp;</p>
</p>
<p>Brich ab, und investier die Energie in etwas, dass dich wirklich vorwärts bringt.&nbsp;</p>
</p>
<p>😎 Wie stehst du zum Thema berufsbegleitende Qualifikation 🏆 erwerben?</p></p>
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		<title>Sie schaffen das!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 10:56:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[👏Inspiriert von „Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht &#8211; Weshalb Organisationen Fehler lieber bei ihren Mitgliedern suchen als bei sich selbst“ …von Peter Laudenbach et al.Matthias Maurer hockt in der Notaufnahme. Er kommt aus dem Einzelzimmer zurück von einer charmanten, gutgelaunten älteren Dame. Er ist zufrieden, denn mit ein paar geschickten Handgriffen konnte er [&#8230;]]]></description>
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<p>👏Inspiriert von „Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht &#8211; Weshalb Organisationen Fehler lieber bei ihren Mitgliedern suchen als bei sich selbst“ …von Peter Laudenbach et al.<br />Matthias Maurer hockt in der Notaufnahme. Er kommt aus dem Einzelzimmer zurück von einer charmanten, gutgelaunten älteren Dame. Er ist zufrieden, denn mit ein paar geschickten Handgriffen konnte er sie von plagendem Schwindel befreien. Matthias freut sich auf den nahen Feierabend. Er öffnet den Fall am Computer &#8211; nur noch den Krankentransportschein ausfüllen, dann ist der Kasus abgeschlossen. Die Pflege teilt ihm mit „Du wirst wohl warten müssen mit dem Krankentransport, wegen der Evakuierung eines Altenheims geht da in den nächsten Stunden rein gar nichts.“<br />Der Chefarzt selbst poltert in das enge Dienstzimmer. „Gute Arbeit, Herr Maurer, der Schwindel unserer Patientin ist weg. Sie ist die Schwiegermutter des kaufmännischen Direktors, da soll alles rund laufen. Wie kommt sie denn jetzt nach Hause?“<br />Matthias merkt den mehrstündigen Engpass bei den Krankentransporten an: „Sie wird sich wohl hier noch ein wenig die Zeit vertreiben müssen!“<br />Wie ein Blitz durchzuckt es den Chefarzt: „Herr Maurer, können Sie sie nicht grad fahren? Sie haben doch eh gleich Dienstschluss! Sie können die alte Dame doch nicht ewig hier sitzen lassen.“<br />😱…😤…🤯…<br />„Moral-Kommunikation braucht den Moment der Dringlichkeit – nur wenn es brenzlig wird, hat man Anlass, die Bedingungen anzudeuten oder gar explizit zu nennen, unter denen man andere bzw. sich selbst achtet oder nicht achtet“ schrieb Niklas Luhmann 1990, wie die Autoren von „Die Humanisierung der Organisation“ zitieren.</p>
</p>
<p>💪 Ein klares „Auf gar keinen Fall“ oder ein schlichtes „Nein“?<br />💪 Habt ihr selbst ähnliches erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen?<br />💪 Worüber sollte sich der Chefarzt als Führungskraft Gedanken machen?</p></p>
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		<title>Ich weiß morgens vor lauter Erschöpfung nicht mal, ob ich die blaue oder die grüne Hose anziehen soll.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[annebraczynski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 10:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[“Ich weiß morgens vor lauter Erschöpfung nicht mal, ob ich die blaue oder die grüne Hose anziehen soll. Und Sie fragen mich wie ich den Personalabbau mit meinen Werten in Übereinstimmung bringe?” Die Oberärztin steht schnaubend und wütend vor mir. Ich blicke Frau Kohlberger direkt an. Sie sieht erschöpft aus, die vielen harschen Auseinandersetzungen mit [&#8230;]]]></description>
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</p>
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</p>
<p>“Ich weiß morgens vor lauter Erschöpfung nicht mal, ob ich die blaue oder die grüne Hose anziehen soll. Und Sie fragen mich wie ich den Personalabbau mit meinen Werten in Übereinstimmung bringe?” Die Oberärztin steht schnaubend und wütend vor mir.</p>
</p>
<p>Ich blicke Frau Kohlberger direkt an. Sie sieht erschöpft aus, die vielen harschen Auseinandersetzungen mit der kaufmännischen Leitung haben ihre Spuren hinterlassen. Die Augen sind matt, liegen tief in ihren Höhlen – so sehr, dass ich mich kraftlos und müde fühle.&nbsp;</p>
</p>
<p>„Sie erleben sich bedroht, kann das sein?“, versuche ich anzusetzen, „lieber kämpfen Sie bis aufs Letzte, als einen Ihrer geschätzten Mitarbeiter:innen vor die Tür setzen zu müssen.“ Sie stiert die Wand hinter mir an und spuckt mit zusammengepressten Lippen ein „Genau!“ heraus. Obwohl ich sie so lieber nicht als Gegnerin haben will, muss ich ein bisschen lachen.&nbsp;</p>
</p>
<p>„Frau Kohlberger, wissen Sie, gerade wundert es mich gar nicht, dass Sie nicht wissen, welche Hose Sie morgens anziehen wollen.“ Eine Spur Neugier mischt sich in ihren Blick. Ich zeige auf das Plakat hinter mir.&nbsp;</p>
</p>
<p>„Wissen Sie, mit Sympathikus und Parasympathikus kenne Sie sich ja aus…Sie sind ungefähr hier so….“ und zeige auf „Fight“ und „dorsalen Vagus“. „Ihre Gefühle bestimmen Ihr Denken, und gerade wird das Thema des ventralen Vagus &#8211; das in Verbindung sein mit sich selbst, Offenheit, Neugierde &#8211; völlig unterdrückt.&nbsp;</p>
</p>
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</p>
<p>Im Kampf-Modus sollen Sie schließlich weiterrennen können, obwohl der Fuß schon gebrochen ist. Kein Wunder also, dass Sie sich bei den scheinbar kleinsten Dingen gerade nicht entscheiden können.“&nbsp;</p>
</p>
<p>Sie schaut mich interessiert an.&nbsp;</p>
</p>
<p>„Entsprechend der Polyvagal-Theorie ist es hilfreich, sich gerade in Stress-Situationen erst wieder in einen Zustand zu bringen, in der der ventrale Vagus aktiv ist. Dabei können Sport, Meditation, ein Spaziergang oder ein paar bewusste Atemzüge schon helfen. Was davon mögen Sie am liebsten?“</p>
</p>
<p>Frau Kohlberger lehnt sich in ihren Stuhl zurück und atmet aus. “Ich dachte immer, ich müsste mich mit Sport betäuben, aber vielleicht könnte ich mich tatsächlich zwischendurch mal ans Fenster stellen und ein paar tiefe Atemzüge frische Luft einatmen, bevor das Spektakel in die nächste Runde geht.“</p>
</p>
<p>🤯 Kennst du Situationen, in denen dein innerer Kompass versagte und du scheinbar einfaches nicht entscheiden mochtest?</p>
</p>
<p>👊 Zum Weiterlesen: Gunter Frank, Maja Storch: Die Mañana-Kompetenz, Piper, 2021</p>
</p>
<p>Dieser Artikel ist im Rahmen von #28tagecontent mit Anna Koschinski entstanden und enthält wertvolle Impulse von Angelika, Anke, Anna, Margarethe, und Tina. Danke für Austausch, Inspiration und Lernschleifen.&nbsp;</p></p>
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